
Die Digitalisierung verändert unsere Städte mit weitreichenden Auswirkungen bezüglich technologiegetriebener Effizienz, Nachhaltigkeit und teilweise sogar Teilhabe.
Dies wirft neue Fragen zu Datenschutz, Datenverwaltung und (digitalem) Design auf, die in der Vergangenheit von Stadtplanung, Architektur, Zivilgesellschaft und Governance nicht behandelt wurden.
Vorträge & Diskussion City Making in the Digital Age @ Alexander von Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft, Berlin, 21 Februar 2019
Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft
Das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) wurde 2011 gegründet, um die Entwicklung des Internets aus einer gesellschaftlichen Perspektive zu erforschen und die damit einhergehende Digitalisierung aller Lebensbereiche besser zu verstehen. Als erstes Institut in Deutschland mit diesem Fokus haben wir ein Verständnis erarbeitet, das die enge Verflechtung technischer Innovationen mit gesellschaftlichen Prozessen in den Mittelpunkt stellt: Technikentwicklung reflektiert Normen, Werte und Interessensgeflechte – umgekehrt wirken Technologien, sobald sie verstetigt sind, wiederum auf gesellschaftliche Wertvorstellungen ein.
Forschung, Vorträge & Workshops City Making Lab @ Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft, Berlin, 2019~2020
Die Digitalisierung verändert unsere Städte mit weitreichenden Auswirkungen bezüglich technologiegetriebener Effizienz, Nachhaltigkeit und teilweise sogar Teilhabe. Dies wirft neue Fragen zu Datenschutz, Datenverwaltung und (digitalem) Design auf, die in der Vergangenheit von Stadtplanung, Architektur, Zivilgesellschaft und Governance nicht behandelt wurden.
Städte auf der ganzen Welt, die sich als innovativ und zukunftsfähig präsentieren wollen, sind derzeit dabei, eine Vielzahl neuer Technologien einzuführen. Diese sollen das Stadtleben effizienter, komfortabler, nachhaltiger und in einigen Fällen noch demokratischer machen. Bei dieser Entwicklung, die als „Smart City“ bezeichnet wird, werden Sensoren eingesetzt, die Daten über Verkehrsbedingungen, Luftqualität, Müllentsorgung, Energieverbrauch etc. sammeln – mit dem Ziel, den Verwaltungen die Möglichkeit zu geben, fundierte Entscheidungen zu treffen und Prozesse der urbanen Infrastruktur zu optimieren.
Gleichzeitig transformieren digitale Platformen die Stadt(nutzung). Ausserdem arbeiten viele Städte im Bestreben eine “smarte Stadt” zu werden auch mit privaten Unternehmen zusammen, in der Hoffnung, durch externe Expertise den Mangel an internem Fachwissen auszugleichen.
Benjamin Knödler, der Freitag
Marleen Stikker, Mitbegründerin der WAAG Society , einem in Amsterdam ansässigen interdisziplinären, gemeinnützigen Medienlabor und Forschungsinstitut. In ihrer Arbeit zielt sie darauf ab, soziale Werte in den Mittelpunkt der Technologie zu stellen, indem sie offene, faire und integrative Innovationen schafft und fördert. Seit Anfang der 90er Jahre ist sie im Bereich Internet und digitaler Aktivismus tätig.
Beate Albert, seit 15 Jahren bei Berlin Partner Smart City Unit tätig.
Die Veranstaltung wird durch die Kuratoren des “digital macht stadt” City Labs, Christian Grauvogel (HIIG) und Prof. Elizabeth Sikiaridi und Prof. Frans Vogelaar (Hybrid Space Lab) eingeführt.
* Wie kann Technologie das Leben der Bürger sinnvoll verbessern?
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