Hybrid Space @ Digital Leaders in Architecture

Hybrid Space ist das Thema der neuen Ausgabe von Digital Leaders in Architecture, einer Plattform, die innovative Denkanstöße für Architekten bietet.

Interview & Vortrag Hybrid Space @ Digital Leaders in Architecture, Schüco International KG, Berlin, 1 Juli 2022

Digital
Leaders
in
Architecture
@
Schüco International KG

20 Minuten Format

Das „20 Minutes“-Format von und für digitale Pioniere der Architektur.
Eine Sitzung von 20 Minuten. Nicht mehr und nicht weniger. In unterhaltsamen Web-Sessions liefert Digital Leaders in Architecture innovative Denkanstöße für Architekten und gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen im Zusammenspiel von Digitalisierung und Architektur.

Der hybride (architektonisch-urbane und digitale) Raum ist heute der dominierende Raum der sozialen Interaktion. Der hybride Raum steht im Mittelpunkt des langjährigen Engagements und der Erfahrung des Hybrid Space Labs. Ausgehend von der Verschmelzung von physischen Orten und digitalen Netzwerken zu hybriden Räumen hat sich das Konzept der Hybridität des Labs weiterentwickelt, um die hybriden, miteinander verflochtenen Realitäten von Natur und Technologie zu thematisieren.

Aufgrund der zunehmenden Digitalisierung müssen Architekten ganzheitliche Modelle entwerfen, um Informationen bei der Dateneingabe priorisieren und organisieren zu können. Architekten sollten kreative Zukunftsentwürfe entwickeln, die die verschiedenen Dimensionen, Facetten und Wirkungen des Raums integrieren – die der physischen und der digitalen Welt sowie der gebauten und der natürlichen Umwelt.

Durch die zunehmende Digitalisierung und die allgegenwärtige digitale Transformation von Prozessen sowie durch immer ausgefeiltere Technologien verändert sich das Arbeitsumfeld von Architekten dramatisch. Angesichts dieser Veränderungen sollten Architekten innehalten und über ihre Rolle nachdenken. Und sie möglicherweise auch neu definieren.

Prof. Elizabeth Sikiaridi ist Architektin und – zusammen mit Prof. Frans Vogelaar – Gründerin von Hybrid Space Lab. „Hybrid“ steht für Interdisziplinarität, „Space“ für Raumexpertise und „Lab“ für die innovative Arbeitsweise, die einen transdisziplinären Gestaltungsansatz bevorzugt, wo Stadt, Natur und das Digitale zusammengedacht und entwickelt werden.

Professor Elizabeth Sikiaridi lehrt seit 1997 Entwerfen beim Studiengang Landschaftsarchitektur der Universität Duisburg-Essen und der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe, wo sie den internationalen Masterstudiengang „Sustainable Landscape Design and Development“ leitet. Elizabeth ist in London geboren und in Athen aufgewachsen. Sie studierte Architektur und Städtebau an der École d’Architecture de Belleville in Paris und an der Technischen Universität Darmstadt (Diplom mit Auszeichnung). Sie arbeitete im Architekturbüro Günther Behnisch & Partner in Stuttgart an den Projekten „Erweiterungsbau der Deutschen Bundesbank, Frankfurt/Main“ (verantwortlich für den Wettbewerb: 1. Preis) und „Deutscher Bundestag, Bonn“. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Berlin.
Digital Leaders in Architecture, Schüco International KG

Digital Transformation und Qualität unseres Lebensräume

Wie wirkt sich die digitale Transformation auf die Architekturszene und das Arbeitsumfeld aus?
Welche Veränderungen und Umwälzungen stehen uns noch bevor? Und wie wird sich dies alles auf die Eigenschaften unserer Städte und die Qualität unserer Lebensräume auswirken?

Künftige Szenarien in Architektur

Digital Leaders in Architecture bietet Architekten eine Plattform für Zukunftsszenarien und deren Einbettung in die Realität. In 20-minütigen, spannenden Web-Sessions werden Meinungsführer aus dem Architekturbereich eingeladen, ihre Expertise in Kombination mit digitalen Zukunftstrends zu nutzen und die wichtigsten Fragen im Zusammenspiel von Digitalisierung und Architektur zu beantworten. Das Programm Digital Leaders in Architecture wird von Schüco und Gira präsentiert.

Interaktion und Verhandlung zwischen physischen und digitalen Raum

Die Arbeit von Hybrid Space Lab steht an vorderster Front der Fragen, die das zeitgenössische Leben – und das rasante Tempo des technologischen Fortschritts und der Digitalisierung – aufwirft. Hybrid Space Lab beschäftigt sich intensiv mit der Überschneidung, Interaktion und Verhandlung zwischen physischen und digitalen Räumen und betont die Notwendigkeit kollaborativer, inklusiver und interdisziplinärer Ansätze für eine zukunftsfähige Architektur und Gesellschaft.

Architektur ist Zeuge dramatische Veränderungen

Durch die zunehmende und allgegenwärtige Digitalisierung von Prozessen und immer ausgefeiltere Technologien erfährt das Feld – und der Begriff – der Architektur selbst dramatische Veränderungen.

Architekten neu definieren ihre Rolle

Architekten müssen nicht nur mit der integrativen Kraft von Software rechnen, die die Verhandlungen zwischen Plänen aus verschiedenen Fachgebieten für jedes Projekt automatisieren kann, sondern stehen auch vor der Herausforderung, ihre Rolle angesichts dieser Veränderungen in der Branche neu zu definieren.

KI Kuratieren

Wenn überhaupt, dann muss sich die Rolle der Architekten der Herausforderung stellen, Informationssysteme und Algorithmen mit sorgfältig ausgewählten – fast kuratierten – Eingaben und Daten zu füttern. Nur auf diese Weise kann maschinelles Lernen mit zunehmender Raffinesse und Effizienz auf die Planung angewendet werden. Genauer gesagt können die Werte der Architektur die Kriterien für die Einspeisung von KI bereichern und formen, indem sie dafür sorgen, dass erstere den Kern dessen bilden, was Maschinen dort lernen.

Daher wird die Rolle des Architekten in gewisser Weise immer visionärer. Architekten brauchen ganzheitliche, allumfassende Konzepte und Modelle, die es ihnen ermöglichen, Informationen zu priorisieren und zu organisieren, um umfassende und kreative Visionen für die Zukunft zu entwickeln.

Architektur relevant Behalten

Architekten müssen daher einen Überblick haben, der alle Dimensionen, Facetten und Wirkungen des Raums integriert: physisch und digital, Artefakt und Natur. Nur so kann die Architektur als Disziplin und Kompetenz ihre Relevanz im Zeitalter der maschinell gesteuerten und verarbeiteten Planung erhalten und steigern.

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